Mittwoch, 16. Januar 2013

Arthur B. Reeve - Ein fast natürlicher Tod (Craig Kennedy ermittelt)

Ein reicher alter Mann erkrankt an Typhus und stirbt. Das lässt nicht unbedingt auf kriminelle Machenschaften schließen, doch Eveline Bisbee hat den Verdacht, dass es beim Tod ihres Vormunds nicht mit rechten Dingen zuging, weil er kurz zuvor sein Testament auf eine Weise geändert hat, die ihr seltsam vorkommt. Deshalb bittet sie Craig Kennedy um Hilfe.

Wie konnte auf dem Landsitz Bisbee Hall eine Typhus-Epidemie ausbrechen? Kennedy findet zunächst keine Spur, bis es ihm schließlich gelingt, den Erreger in leeren Wasserflaschen nachzuweisen. Aber wie ist er dort hineingekommen? Und was ist mit dem veränderten Testament und dem Mann, der durch die Änderung begünstigt wird? Wurde der Vormund von Eveline Bisbee vielleicht absichtlich mit Typhus infiziert? 

Wer ist Craig Kennedy?

Der "amerikanische Sherlock Holmes", wie Craig Kennedy häufig genannt wurde, ist Chemiker wie sein englischer Kollege, Professor an der New Yorker Columbia University, immer auf der Höhe der technischen Errungenschaften seiner Zeit und ihnen bisweilen sogar um einen Schritt voraus. Er ist Kriminalist aus Leidenschaft, und sein ganzes Sinnen und Trachten richtet sich darauf, Verbrechen mit Hilfe der modernen Wissenschaft aufzuklären. Unterstützt wird Kennedy von seinem Freund, dem Polizeireporter Walter Jameson, der auch die Funktion des Erzählers übernimmt. 

Die Craig-Kennedy-Geschichten des amerikanischen Journalisten, Schriftstellers und Drehbuchautors Arthur B. Reeve erschienen ab 1910 in den USA und wurden dort begeistert aufgenommen. Clarissa Cohn veröffentlicht sie hier erstmals in deutscher Übersetzung. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen